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Schon seit Menschengedenken interessierten sich alle Völker der Welt für die Erscheinungen des Himmels. Waren jedoch die frühen Astronomen auf visuelle Beobachtungen beschränkt (was sie aber nicht daran hinderte eindrucksvolle Thesen aufzustellen!), so stehen den zeitgenössischen Astrophysikern durch die Fortschritte in der Teleskoptechnik und in der Raumfahrt sowie dem allgemeinen materiellen Wohlstand ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung.
Der Bau immer größerer erdgebundener Teleskope wie dem VLT in der Chilenischen Atacama-Wüste, die Entsendung von Sonden zur Erkundung
ferner Planeten oder gar Kometen, die Beförderung astronomischer Teleskope in den Erdorbit, um die für die astronomische Beobachtung
störende Atmosphäre zu umgehen, ermöglichen es den heutigen Forschern wieder ein Stück mehr hinter das ,,Räderwerk`` des Himmels zu blicken...
Unabhängig von den technischen Höchstleistungen, die der astronomischen Grundlagenforschung in den letzten Jahrzehnten viele neue
Einblicke verschafften, entwickelte sich in jüngster Zeit eine neuartige Technologie, ohne die heute der Großteil der modernen Welt gar
nicht mehr denkbar wäre: Die Informationstechnologie mit ihren immer leistungsstärkeren Großrechnern.
Die hier vorgestellte CCD-Technik verknüpft gewissermaßen die Errungenschaften beider ,,high-tech``-Bereiche. Aufbau sowie Funktionsweise einer CCD-Kamera möchte ich im Folgenden beschreiben.